Kreditwesengesetz

HIER: alle Antworten zum Kreditwesengesetz finden

Sie werden sehen ein Kreditantrag ist kein Problem

Kreditwesengesetz

Was ist das Kreditwesengesetz?

Das Kreditwesengesetz ist das Gesetz und die Vorschriften des deutschen Kreditsystems und bezieht sich hauptsächlich auf Geber, nämlich Kreditinstitute und andere Finanzdienstleister. Das Gesetz trat 1935 als Reaktion auf die deutsche Bankenkrise des Vorjahres in Kraft.

Für welche Anwendungsbereiche gilt das Kreditwesengesetz?

Das Risiko erfassen

Das Kreditwesengesetz gilt für Risikoaufzeichnungen. Dies wird verwendet, um zu verhindern, dass Gläubiger bei Kreditgeschäften Investitionen verlieren. Dies gilt auch für Smava-Kunden, da dieses Gesetz auch verhindert, dass Banken versehentlich Kredite an Kunden vergeben, wodurch finanzielle Probleme für den Kreditnehmer und sich selbst entstehen.

Die Ablehnung eines Kreditantrags nach einer Bonitätsprüfung ist eine ausreichende Grundlage für das Kreditinstitut, um den Antragsteller vor Schuldenproblemen zu schützen. Darüber hinaus sieht das Bankengesetz ein Bankgeheimnissystem vor.

Die Einflussnahme von Finanzaufsichtsbehörden

Das Kreditwesengesetz ermöglicht es der Bundesfinanzaufsicht (BaFin), strafrechtliche Sanktionen zu verhängen, und unterstützt die Aufsicht über Finanzdienstleister. Die BaFin ist berechtigt, die qualifizierte Beteiligung (Artikel 12), Großkredite (Artikel 13) und Organkredite (Artikel 15) einzuschränken und bestimmte Werbemaßnahmen zu verbieten (Artikel 23). Darüber hinaus kann die BaFin gemäß Artikel 32 die Betriebsgenehmigung des Bankgeschäfts vermitteln und im Falle eines Insolvenzrisikos Schutzmaßnahmen gemäß Artikel 46a ergreifen.

Das Kreditwesengesetz beinhaltet diese Auskunftspflicht

1. Nach § 10 müssen die Banken monatliche Angaben über ihr Eigenkapital machen, welches sich im Rahmen der Mindesteigenkapitalbestimmungen der Solvabilitätsverordnung befinden muss. Dies dient der Regelung der Menge an Eigenkapital, die Kreditinstitute in Abhängigkeit vom Ausfallrisiko der Kredite vorhalten müssen.

2. Nach § 44 besteht eine allgemeine Auskunftspflicht der Banken (auch ohne besonderen Anlass) über alle Geschäftsangelegenheiten

3. Die Banken haben eine quartalsmäßige Meldepflicht gegenüber den Details ihrer Großkredite (§§ 13, 13a, 13b). Eine Überschreitung der Großkreditobergrenze ist mit Zustimmung der BaFin möglich, allerdings ist der Mehrbetrag aus bankeigenen Mitteln zu leiten.

4. Banken müssen darüber hinaus ihre Liquiditätslage in Form einer monatlichen Liquiditätskennzahl bekannt geben (§ 11).

5. Gemäß dem § 25 müssen monatliche Bilanzstatistiken, welche im Bankwesen unter dem Begriff „Monatsausweis“ bekannt sind, an die Deutsche Bundesbank weitergeleitet werden und von der BaFin bei Bedarf einsehbar sein. Zudem ist die Vorlage von Jahresabschluss, Lagebericht und Prüfungsberichten unter § 26 verankert.


6. Jedoch letztlich bestehen Informationspflichten bei besonderen Ereignissen, wie bspw. im Fall von Unternehmensbeziehungen (§ 12a) oder Transaktionen mit Millionenkrediten (§ 14). Weitere besondere Ereignisse sind in § 24 festgehalten.

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Kreditwesengesetz?

Das Kreditwesengesetz ist ein Gesetz innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Der Zweck besteht darin die Regulierung und Ordnung der Märkte des Kreditwesens zu haben. Das KWG gilt für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute.

Welche Risiken könne oder müssen Kreditgeber gemäß Kreditwesengesetz eine Bonitätsprüfung weitgehend ausschließen?

  • Ausfallrisiko
  • Marktrisiko
  • Liquiditätsrisiko
  • operationelles Risiko
  • Informationsrisiko

Was ist die Auskunftspflicht für Kreditgeber?

Die folgenden Anzeigepflichten müssen alle Kreditgeber gemäß Kreditwesengesetz gegenüber der Bundesbank und der BaFin erfüllen:

allgemeine Auskunftspflicht
Solvabilitätsangaben
Liquiditätsangaben
Großkredite
Monatsausweise und Jahresabschlüsse
Informationspflichten zu besonderen Anlässen

Welchen Einfluss hat die BaFin gemäß dem Kreditwesengesetz?

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht kann u. a. Begrenzungen anordnen. (z. B. bei der Vergabe von Großkrediten). Auch die Zulassung neuer Banken am Markt kann die BaFin regulierend tätig werden. Sie erteilt letztlich die Erlaubnis, Finanzdienstleistungen betreiben zu dürfen

Das könnte Sie auch interessieren

Neuigkeiten im Blog

* Mindestangaben und repräsentatives Beispiel gemäß der EU-Verbraucherkreditrichtlinie. Alle Informationen erhalten wir seitens der Banken. Mindestens zwei Drittel der Kunden erhalten den angegebenen effektiven Jahreszins im genannten repräsentativen Beispiel oder einen günstigeren bei der jeweiligen Bank.

Individuelle Berechnungen können von dem repräsentativen Beispiel dennoch abweichen, da der angegebene effektive Jahreszins von individuellen Faktoren abhängig ist. „k.A.“, „K.A.“ oder Keine Angabe seitens der Bank“, bedeutet, dass uns seitens der Bank diese Informationen (noch) nicht übermittelt wurden. Wir ergänzen diese, sobald sie uns vorliegen.

Alle Informationen haben wir nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert, sie sind jedoch ohne Gewähr.

Hinweise zu Werbepartner

Dieser Service ist ein unabhängiger Vergleichservice der Anbieter.

Sämtliche Dienstleistungen und Produkte werden anhand der unterschiedlichsten Kriterien verglichen und analysiert. In all diesen Ergebnissen fließen die Kriterien von Beliebtheiten, sowie Usermeinungen des jeweiligen Anbieters ein. Auch deren subjektive Meinung und und Erfahrung mit dem Anbieter werden mit einbezogen.

Deshalb sind im diesen Vergleich nur unsere und persönliche und subjektive Meinung einbezogen.
Dieser Service wird kostenlos angeboten. Da die Anbieter eine Werbegebühr bei einem abgeschlossenen Kauf oder Käufen verrechnet wird. Es gibt keine Garantie, das dieser Vergleich vollständig ist und alle angegebenen und verfügbaren Anbieter auf unserer Seite veröffentlicht sind.Wie alle Angaben zum Preis, Laufzeiten, Features oder den Leistungsumfang, uvm….
Die Angaben der Anbieter, sämtlicher Dienstleister oder Produkte sind deshalb ohne Gewähr.

Es gelten daher die Angaben, die von den Anbieter direkt bereitgestellt werden oder sind.

Schreibe einen Kommentar